Gedanken zu Gedankenfetzen

Schnell bist du vergessen,
kannst gar nicht ermessen,
schnell vergeht die Zeit,
es war gar nicht so weit.


Mit kleinen Schritten angefangen,
dann grössere Schritte gegangen,
hat sich alles nur verfangen,
kannst letztlich nichts verlangen.


In Gedanken warst du groß,
es schien dir allerdings blos,
wie klein ist dieses Leben,
wie wenig kannst du geben.


Verändern wolltest du die Welt,
hattest dazu nie genug Geld,
verstehen wolltest du,
doch die Zeit verging im nu.


Die einen starben weg,
du dachtest dir ganz keck,
dich trifft das nicht,
bist aber ein genauso kleiner Wicht.


Nichts hast du ganz erreicht,
nicht einmal ein Vielleicht,
verweht ist all dein Mühen,
in dem Welken und dem Blühen.


So twitterst du dahin,
macht das einen Sinn?
Wer auch diese Zeilen liest,
Gedanke, die du nicht siehst.


Gedankenfetzen schrieb ich heut,
lasen nicht sehr viele Leut,
zweifel stark an meinem Tun,
und kann damit nicht ruh’n.


Zu kurz, zu knapp, zu kompliziert,
vielleicht war es auch zu verziert.
Was mich auch interessiert,
es hat dich nicht verführt.


Mag ich auch kein Ende finden,
mag ich dich auch nicht binden,
muss jetzt Schluss sein heute hier.
mit diesen Zeilen jeweils vier.

 

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